Teide Nationalpark
Im Herzen der Insel Teneriffa liegt der fast 20.000 Hektar große Teide Nationalpark. Umgeben von einer gigantischen Caldera ragt der 3718 m hohe Pico del Teide aus seinen Zentrum empor. Das gesamt Gebiet wurde im Jahr 2007 von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen und ist heute eine der touristischen Hauptattraktionen. Diese hochalpine Landschaft ist aus allen Himmelsrichtungen zu erreichen und bildet mit seinen bizarren Lavafeldern, den eingebrochenen Kraterwänden und unzähligen verwitterten Gesteinsformationen einen einmaligen Anblick. Mitten durch das gigantische Hochplateau führen gut ausgebaute Straßen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten. Nähert man sich dem Pico Tel Teide von Orotava oder La Laguna passiert man, auf einer Höhe von gut 2000 m, zwangsläufig das Centro Visitantes El Portillo, das neben diversen Informationsmaterial auch einen kleinen Film über die Entstehungsgeschichte Teneriffas bereithält. Folgt man dann der Straße in südlicher Richtung liegt nach ca. 20 Fahrminuten bereits die Teleférico del Teide. Diese Seilbahn führt den geneigten Besucher bis ca. 150m unterhalb des Gipfels. Für seine Besteigung ist allerdings eine spezielle Genehmigung notwendig, die man zuvor in Santa Cruz im der Büro Nationalparkverwaltung beantragen muss. Weitere vier km südwärts liegt dann der Parador de Las Cañadas del Teide, ein staatliches Hotel mit angeschlossenem öffentlichem Restaurant. Von der Terasse des Restaurants hat mein einen fantastischen Blick auf die bizarren Gesteinsformationen Los Roques, mit dem berühmten “Finger Gottes”. Von hier aus führt der Weg weiter zum Boca Tauce, wo sich die Straße gabelt. Im Jahre 1798 fand hier der letzte vulkanische Ausbruch innerhalb der Cañadas statt. Das riesige schwarze Lavafeld ist noch heute stummer Zeuge dieser gewaltigen Eruption. Entweder fährt man vor hier links herunter über Vilaflor an die schönen Strände des Südens oder man hält sich rechts und passiert imposante Lavafelder sowie ein riesiges Waldgebiet, um dann wieder den grünen Norden der Insel zu erreichen.
