Puerto de la Cruz
Ursprünglich war Puerto de la Cruz ein kleiner Fischereihafen, der die Einwohner in der Kaufmannsstadt La Orotova mit fangfrischen Meeresfrüchten versorgte. Erst als ein Vulkanausbruch, im Jahre 1706, die damalige Haupthafenstadt Garachico unter sich begrub, gewann Puerto de la Cruz an Bedeutung. Heute ist Puerto de La Cruz die touristische Hochburg im Norden der Insel, mit etlichen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten, die Jahr für Jahr Besucher aus aller Welt anziehen.
In erster Linie ist in diesem Zusammenhang wohl der Loro Parque zu nennen. Einer weltweit einmaligen zoologischen Einrichtung, die von dem Kölner Kaufmann Wolfgang Kießling im Jahre 1972 als Papageienpark gegründet wurde.
Aber auch der Jardín Botánico ist ein Publikumsmagnet der tagtäglich von unzähligen Botanik Liebhabern besucht wird.
Direkt an der Uferpromenade befinden sich die Martiánez Schwimmbäder, die von dem berühmten Kanarischen Künstler, Umweltschützer und Architekt César Manrique wesentlich mitgestaltet wurden.
Die Plaza Charco und die Plaza de la Iglesia sind heute verkehrsberuhigte Fußgängerzonen an denen sich jede Menge Bars, Cafés und Restaurants sowie unzählige kleine, meist touristische Geschäfte angesiedelt haben. Besonders in den Abendstunden herrscht hier ein buntes Treiben mit Straßenkünstlern, musikalischen Darbietungen innerhalb und außerhalb der Bars und Restaurant sowie einem nicht enden wollenden Strom von Einheimischen und Touristen.
Die Kirchen Nuestra Señora de la Peña de Francia und Iglesia de San Francisco sowie die Kapellen von San Telmo und San Juan Bautista gehören zu den denkmalgeschützen Bauwerken von Puerto de la Cruz.
